Klimawandel

Der Klimawandel gilt als die globale Herausforderung unserer Zeit für Politik, Unternehmen – und Konsumenten. Der Weltklimarat (IPCC) hält in den Industrieländern eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 25 bis 40 Prozent bis zum Jahr 2020 für dringend erforderlich. Dabei ist gerade auch der Verbraucher gefordert. Denn der Konsum der privaten Haushalte ist z.B. in Deutschland für knapp ein Viertel aller CO2-Emissionen verantwortlich. Ob beim Heizen, Kühlen, Kochen oder Wäschewaschen, beim Einkauf von Lebensmitteln und Getränken oder bei der Mobilität: Der private Konsum bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, die CO2-Emissionen spürbar zu verringern.

Wie schätzt der Konsument den Klimawandel ein und was ist er persönlich und im Haushalt bereit, dagegen zu tun – in Europa, in Amerika und in Asien?

Den Stand-by-Betrieb von Elektrogeräten ausschalten, den Warmwasserverbrauch verringern, etwas weniger heizen, die Wäsche bei einer niedrigeren Temperatur waschen, herkömmliche Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzen, bevorzugt saisonale und regionale Produkte einkaufen und den Hausmüll trennen – all das sind Dinge, die die Verbraucher in vielen Ländern bereits heute praktizieren.

Auch beim Kauf eines Fernsehers spielt neben Preis, Bildschirmgröße und Bildqualität in zunehmendem Maße die Energieeffizienz eine entscheidende Rolle. Eine internationale Studie der GfK Retail and Technology liefert dazu aktuelle Ergebnisse.

Halbierte Energiekosten:
Deutschlands erster Klimamarkt steht in Mülheim an der Ruhr. Der Handelskonzern Tengelmann will mit Sonnenenergie, Erdwärme und LED-Beleuchtung in Supermärkten Energie sparen. Mehr …

Wie schätzt der Handel die Wichtigkeit eines Energie Labels im Verkaufsprozess ein? Eine weltweite Studie von GfK Retail and Technology, dem GfK Verein und dem Fraunhofer Institut liefert dazu aktuelle Marktinformationen für Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Australien.