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Historie

Die Gründung der GfK ist gleichzeitig die Geburtsstunde der Marktforschung in Deutschland

Die Krise der 20er Jahre hatte gezeigt, dass Waren nicht einfach produziert werden konnten und sich dann der Markt dafür schon finden würde. Massenproduktion und das Aufkommen des Handels hatten die Hersteller dem Verbraucher entfremdet. Qualitativ hochwertige und neutrale Information über Verbraucher und Märkte waren erforderlich.

Vor allem zwei Männer gingen daran, diese Informationslücke zu schließen: Prof. Wilhelm Vershofen und Konsul Wilhelm R. Mann.

Vorläufer

1925 gründet Prof. Vershofen das “Institut für Wirtschaftsbeobachtung der deutschen Fertigware” (IWF). Ziele sind Kostenvergleiche und eine “Änderung der Verbrauchergewohnheiten”. Dafür werden sekundärstatistische Daten erhoben. Man erkennt jedoch bald, dass eine solche Analyse nicht ausreicht.

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Gründung

1934 wird die Gesellschaft für Konsumforschung e.V. (GfK) gegründet. Zum Vorstand zählen neben Prof. Dr. Vershofen auch Dr. Erich Schäfer und der spätere Bundeskanzler Dr. Ludwig Erhard.

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Entwicklung

Bis Kriegsende führt der Verein 71 verschiedene Untersuchungen durch, u.a.: "Die Bekanntheit von Warenzeichen", "Körperpflege und Seifenverbrauch in Deutschland", "Struktur des Getränkeverbrauchs in Deutschland", "Patient und Arzneimittel", ....

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Organisatorische Entwicklung des GfK Vereins

Ab 1967 wurde die Auslandsforschung ausgebaut. Dies führte zu Firmengründungen zunächst in Österreich, in den Niederlanden und in Schweden. Ab etwa 1980 wurden GfK-Firmen in den europäischen Key-Ländern gegründet. Bis 1984 wurde dies alles vom GfK Verein aus gesteuert.

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