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Begrüßung

Hajo Riesenbeck
Präsident des GfK Vereins

Einen schönen guten Morgen, meine Damen und Herren, sehr geehrte Mitglieder und Freunde der GfK. Es ist mir eine aufrichtige Freude, Sie wieder einmal zu unserer Jahrestagung begrüßen zu können. Diesmal ist die Jugend 2007 unser Thema. Noch vor zwei Jahrzehnten hätten wir wohl angefügt, “die Generation zukünftiger Verbraucher”. Heute sind Menschen schon im Jugendalter eine der wichtigsten Zielgruppen überhaupt, vielleicht auch eine der am wenigsten verstandenen Zielgruppen. Es geht längst nicht mehr nur einfach um Taschengeld, es geht darum, neue Lebens- und Medienwelten besser zu verstehen, es geht darum, die Ideen und Impulse einer Generation pragmatischer Verbraucher aufzugreifen.

“Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität” – so formulierte es schon Sokrates in der Antike. Ist das auch heute noch so? Was denkt und wünscht sich die junge Generation heute wirklich? Wie sieht ihr Leben und ihre Zukunft aus, wem vertraut sie, wie geht sie mit der Vielfalt an Medien um, wie wichtig sind dieser Generation heute Konsum und Marken? Die Veranstaltung heute soll Antworten auf diese Fragen geben.

Ich freue mich ganz besonders, dass auch in diesem Jahr viele prominente Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zu uns gefunden haben. Ich denke, Sie verzeihen es mir, wenn ich Sie aus Zeitgründen nicht im Einzelnen begrüße, sondern ein umso herzlicheres Willkommen an alle richte. Ganz herzlich möchte ich auch die Vertreter der Medien begrüßen, die uns über die letzten 12 Monate wieder so freundschaftlich begleitet haben. Wir, die GfK, schätzen immer Ihre konstruktive Begleitung und hoffen auf deren Fortsetzung.

Unser Thema hat viele Facetten und dies spiegelt sich in den Vorträgen wieder, auf die wir uns heute freuen.

Frau Dr. Kofler, Leiterin der Sozialforschung der GfK Austria in Wien, wird die Ergebnisse einer aktuellen Befragung Jugendlicher in 5 europäischen Ländern vorstellen. Sie wird dabei unter anderem darlegen, was den Jugendlichen in ihrem Leben besonders wichtig ist, wie sie ihre Zukunft einschätzen, wie sie mit Medien und neuen Technologien umgehen und natürlich auch, welche Rolle Marken und Konsum in ihrem Leben spielen. Ich begrüße Sie herzlich, Frau Dr. Kofler. Danke, dass Sie nach Nürnberg gekommen sind.

Was wäre eine Tagung über die Jugend ohne Jugendliche? Nicht sehr authentisch, denke ich. Daher haben wir uns bemüht und eine Arbeitsgruppe des Sigmund-Schuckert-Gymnasiums hier in Nürnberg identifiziert, die sich mit der Frage beschäftigt, welchen Stellenwert Marken und Markenprodukte im Leben junger Menschen einnehmen.

Ich freue mich daher ganz besonders, zwei Vertreter dieser Projektgruppe, Frau Gesa Koch-Weser und Herrn Jan Maly hier auf unserer GfK-Tagung begrüßen zu dürfen. Sie werden uns heute die sehr interessanten Ergebnisse ihrer Arbeit vorstellen. Schön, dass Sie da sind, Frau Koch-Weser und Herr Maly.

Welche Marke ist unter Jugendlichen extrem beliebt und kommt aus dem Nürnberger Raum? Jawohl, es ist PUMA, obgleich es sicherlich auch noch andere gibt.

“Marken in der Lebens- und Medienwelt junger Menschen”, dazu wird uns nachher Herr Dr. Ulf Santjer, Unternehmenssprecher der PUMA AG, aufzeigen, wie sich PUMA erfolgreich als eine vor allem unter jungen Menschen begehrte Sportlifestyle-Marke positioniert hat. Herr Dr. Santjer wird erst in der Pause zu uns kommen. Er gibt gerade eine eigene Pressekonferenz zu dem Kauf des Unternehmens durch die Franzosen.

Dann freue ich mich ganz besonders, Frau Petra Gerster, Redakteurin und Präsentatorin der ZDF Nachrichtensendung “Heute”, bei uns begrüßen zu dürfen. Frau Gerster hat sich in einigen Büchern mit Kindererziehung befasst, jüngst aber auch mit dem älterwerden. “Reifeprüfung”, so ihr Buch für die Frau ab 50. Das sieht man ihnen wirklich nicht an, Frau Gerster. Sie wird die heutige Podiumsdiskussion moderieren. Ein ganz herzliches Willkommen.

Ursprünglich sollte Frau Petra Heinlein, Mitglied des Vorstands der GfK AG, an der heutigen Podiumsdiskussion teilnehmen. Leider ist Frau Heinlein erkrankt und konnte deshalb nicht kommen. Stattdessen wird Herr Prof. Wübbenhorst, Vorstandsvorsitzender der GfK, an der heutigen Podiumsdiskussion teilnehmen. Auch Ihnen mein herzlicher Gruß, Herr Prof. Wübbenhorst.

Ich wünsche uns allen, dass diese Mischung aus erfahrenen und authentischen Referenten und aktuellen Untersuchungsergebnissen dazu beiträgt, dass wir die Jugend 2007 besser verstehen und die sich daraus ergebenden Chancen für uns erkennen. Nochmals ganz herzlich willkommen und vielen Dank, dass Sie gekommen sind. Ich darf Sie nun bitten, Frau Dr. Kofler, uns Ihren Vortrag zukommen zu lassen.

Dankeschön!