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2015

Dem Führungs-Nachwuchs eine Stimme geben

Das „Global Perspectives Barometer 2015: Voices of the Leaders of Tomorrow“ gibt Einblick in die Welt der Führungskräfte von morgen. In dieser Studie werden Top-Talente bis 35 Jahre befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Führungskräfte von morgen zum Teil andere Prioritäten setzen als ihre Vorgänger, aber sie stellen nicht alles in Frage. Und die Studie macht vor allem deutlich: Die Top-Talente der Generation der Millennials oder „Digital Natives“ lassen sich keinesfalls über einen Kamm scheren.

Ein Blick in den öffentlichen Diskurs über die Generation der „Millennials“ oder „Digital Natives“ kann den Eindruck erwecken, diese Generation sei völlig anders als die vorherige. Die Berichterstattung stilisiert sie teilweise als weltfremde, selbstverliebte, konfliktscheue, ständig „likende“ und „twitternde“ Generation von Selfie-Sammlern ohne Führungswillen. Mit klassischen Konzepten wie Hierarchie, Strukturen, Loyalität oder Statussymbolen können die Jungen nichts mehr anfangen. Aber stimmt all das überhaupt? Dieser Frage gehen wir zusammen mit dem St. Gallen Symposium in der gemeinsamen Studie „Global Perspectives Barometer 2015 – Voices of the Leaders of Tomorrow“ nach und betrachten dabei die besonders spannende Subgruppe: die „Leaders of Tomorrow“, deren Vertreter das St. Gallen Symposium jährlich zum Diskurs mit der aktuellen Elite an die Universität St. Gallen einlädt.

Rund 1.000 Akademiker und Young Professionals aus etwa 100 Ländern wurden befragt und hatten – teils in offenen Fragen - viel zu mitzuteilen.

Mythen mit einem Fünkchen Wahrheit

Über die Generation der „Digital Natives“ kursieren zahlreiche Vorurteile und Mythen. Doch gelten diese auch für die Top-Talente, die „Leaders of Tomorrow“?

Die Ergebnisse der Studie widersprechen beispielsweise dem Mythos, die junge Generation müsse ständig in Social Media aktiv sein, selbst während der Arbeit. Zudem zeigt sich: die jungen Talente stellen - entgegen verbreiteter Ansichten - nicht alles, was heutige Führungskräfte für richtig halten, in Frage.

Es gibt aber auch Themen, bei denen sie anders denken, zum Beispiel bei den Ansprüchen an ihre Karriere: Neben dem Wunsch einen positiven Einfluss auf die gesellschaftliche Entwicklung nehmen zu können, zählen die Art der Tätigkeit und der Wunsch nach einer sinnvollen Integration der Arbeit in das Leben. Außerdem haben  die jungen Top-Talente teilweise sehr klare Vorstellungen davon, was heute falsch läuft: Zu viel „Business as usual“ und zu wenig Offenheit für neue Ideen und Innovationen. Aus Sicht der jungen Generation erscheinen die aktuellen Führungskräfte egoistisch und zu sehr auf ihre eigene Erfahrung bezogen.

Details zu diesen Ergebnissen und weitere Insights finden Sie in unserem Bericht zur Studie. 
Diesen finden Sie rechts auf dieser Seite zum Download.