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Organisatorische Entwicklung des GfK Vereins

Ab 1967 wurde die Auslandsforschung ausgebaut. Dies führte zu Firmengründungen zunächst in Österreich, den Niederlanden und Schweden. Ab etwa 1980 wurden GfK-Firmen in den europäischen Key-Ländern, zunächst in Großbritannien und Frankreich, später dann in Italien und Spanien gegründet. Bis 1984 wurde dies alles vom GfK Verein gesteuert.

Zum 1.7.1984 wurden die geschäftlichen Aktivitäten der GfK in eine GfK GmbH ausgegliedert.

Der GfK Verein beschränkt sich ab diesem Zeitpunkt auf die Förderung der Markt- und Absatzforschung durch Studien, Grundlagenforschung und Aus-/Weiterbildung von Marktforschern sowie seine Rolle als Mehrheitseigner der GfK GmbH bzw. der Nachfolgeunternehmen.

1997 wurde die Satzung erstmals reformiert: Das Präsidium übernahm die Aufgaben des Vorstands, der bisherige Vorstand wurde abgeschafft. Dadurch wurde eine Straffung der Entscheidungsfindung erreicht. Die laufende Tätigkeit wurde durch einen Geschäftsführer erledigt.

Die Gremien von GfK GmbH bzw. der GfK AG waren damals personell verflochten.

2008 scheiterte der Versuch, mit TNS zu fusionieren bzw. TNS zu übernehmen. In der Folge wurden die Gremien von GfK AG und GfK Verein entflochten.

In einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung am 27.1.2009 wurde eine Satzungsänderung beschlossen. Dabei wurde die gegenseitige Kontrolle der Mitglieder des Präsidiums gestärkt. Weiter wurde ein Gesellschafterrat installiert, welcher u.a. künftig solchen Entscheidungen zustimmen muss, welche zu einer Reduktion des Anteils des GfK Vereins an der GfK AG führen oder führen können. Damit ist z.B. ein Verkauf von Anteilen der GfK AG (bzw. heute der GfK SE) nur mit der Zustimmung des Präsidiums und des Gesellschafterrats möglich. Weiter wurde mit Herrn Prof. Hubert Weiler ein weiterer Vizepräsident gewählt. Schließlich wurden auch die Mitglieder des Gesellschafterrats gewählt. 

Der GfK Verein signalisierte mit dieser Struktur dem Kapitalmarkt, den Kunden sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der GfK Gruppe, dass er für die GfK SE ein stabiler, berechenbarer und entscheidungsfähiger Hauptanteilseigner ist. Er hat ein vitales Interesse an einer langfristigen Werterhaltung und Wertsteigerung einer selbständigen GfK SE.