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Vorläufer

Prof. Dr. Wilhelm Vershofen (1878-1960)

1925 gründet Prof. Vershofen an der Handelshochschule Nürnberg das “Institut für Wirtschaftsbeobachtung der deutschen Fertigware” (IWF) – heute würde man sagen „…des Markenwesens“. Ziele sind Kostenvergleiche und vor allem eine angewandte „Verbrauchsforschung“, um das Verbraucherverhalten zu beobachten und besser zu verstehen.

Zu diesem Zweck werden sekundärstatistische Daten erhoben. Man erkennt jedoch bald, dass eine sekundärstatistische Analyse zur Erforschung des Verbraucherverhaltens nicht ausreicht. In einer Denkschrift vom 8.8.1934 schlägt Vershofen den Aufbau eines Korrespondentennetzes vor, um durch “Konsumentenbefragungen auf breiter Basis” Haltung und Urteil der Konsumenten zu erkunden.

Er stimmt diese Denkschrift ab mit seinem späteren Nachfolger in der Institutsleitung Erich Schäfer, der als Professor entscheidende Beiträge zur Entwicklung einer systematischen Absatzwirtschaftslehre und Theorie der Marktforschung leistet, und mit Dr. Ludwig Erhard, ebenfalls Mitarbeiter am Nürnberger Hochschulinstitut. 

Konsul Wilhelm R. Mann (1894-1992)

Prof. Vershofen gewinnt Konsul Wilhelm R. Mann, Vorstandsmitglied IG Farben.

Dieser fordert als Vertreter der Wirtschaft ergänzend zu Berichten von Reisenden ebenfalls neutrale Konsumentenbefragungen.