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Wir forschen künftig anders - aber unsere Grundsätze bleiben

WIR FORSCHEN KÜNFTIG ANDERS – ABER UNSERE GRUNDSÄTZE BLEIBEN

Im Interview erläutert Dr. Andreas Neus einige Eckpunkte unserer neuen Forschungsstrategie. Aber es gibt Grundsätze für unsere Forschung, die uns wichtig sind, und die weiterhin gelten:

Nach wie vor ist es unser Prinzip, die „Stimme des Verbrauchers zum Klingen zu bringen“ aber wir werden sie ins 21. Jahrhundert übersetzen. Dafür erforschen wir, was „Leading Edge“ ist in der Wertschöpfungskette der Marktforschung und deren Entwicklung mit einem zeitlichen Horizont von ca. 5 Jahren.


Wie bisher stehen die Konsumenten im Zentrum unserer Forschung. Neu ist unser Fokus auf Entscheidungen: Wir erforschen, wie sich Verbraucherverhalten und Marktmechanismen auf Basis neuer Trends und Technologien verändern und was dies für das Verständnis der Verbraucher und das Treffen besserer Marktentscheidungen bedeutet (z. B. Big & Fast Data, Behavior Tracking, digitale Interfaces für Konsumenten und Entscheider, Superaggregatoren, Machine Learning). Wir verfolgen dabei einen offenen Forschungsansatz, der auf innovative Kombinationen von State-of-the-Art Methoden und Tools zielt (Open Innovation), nicht auf „Neuentwickeln“.


Wir geben unser Wissen nach wie vor weiter: Ergebnisse unserer Forschung teilen wir durch Publikationen, Konferenzen und Vorträge mit der fachlichen Öffentlichkeit und fördern so den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis. Wir bieten Forschung, die für die fachliche Öffentlichkeit verständlich und relevant ist und einen signifikanten Erkenntnisgewinn zu Trends, insbesondere auch disruptiven Veränderungen im Bereich Konsumverhalten und Marktentscheidungen, bietet. Wir benchmarken uns dazu auch mit anderen Think Tanks. Die genaue Forschungsplanung und auch eine „Forschungslandkarte“ der relevantesten Konzepte erarbeiten wir gerade. Ebenso suchen wir die richtigen internationalen Partner - seien es wissenschaftliche Institute, private Forschungseinrichtungen oder Think Tanks.


Kooperationen mit der Wissenschaft sind wichtig: Wir waren ja bereits bisher über unsere Forschungs- und Lehrprogramme gut international akademisch vernetzt und haben auch den Ausbau eines internationalen Think Tank Netzwerks begonnen. So sind wir seit 2016 Partner des Institute for the Future (IFTF) in Palo Alto und haben über unsere Kooperation mit dem St. Gallen Symposium Zugriff zu einem internationalen Netzwerk junger Top Talente aus den Bereichen Wissenschaft und Start-ups in über 90 Ländern. Aber die gezielte, internationale Vernetzung mit für unsere Forschungsthemen relevanten Think Tanks werden wir künftig noch stärker in den Fokus nehmen.